»… es geht mir um die Verletzbarkeit der Natur.«
Carl Aigner: Das fotografische Bild ist die Grundlage Ihres künstlerischen Arbeitens, quasi ihr bildnerisches Basis-Gen. Wie war Ihr Weg dahin?
Marielis Seyler: Mit 9 Jahren habe ich zufällig ein Mädchenbuch in die Hand bekommen – Bettina knipst, und, kurz darauf, Bettina, die rasende Reporterin. Im ersten Buch ging es um einen Fotowettbewerb, den die Protagonistin mit einem Foto gewonnen hat, indem sie Grashalme in extremer Ansicht von unten aufgenommen hat. Diese spezielle Perspektive hat mich begeistert und mich angeregt, selbst extreme Sichtweisen mittels Fotografie aufzunehmen. Dafür verwendete ich eine alte vorhandene Fotobox meiner Eltern. Ich entwickelte eine so große Begeisterung, dass mir mein Vater seine Leica-Kamera schließlich borgte.
Wie hat sich Ihre frühe fotografische Obsession weiterentwickelt?
Indem ich nicht aufhörte, zu fotografieren, und bald den Wunsch hatte, in eine Fotoschule zu gehen.
Wann und wie kam es dazu?
Für meinen Vater war dieser Wunsch weltfremd, sollte ich doch nach meinem Lyceumsabschluss, das war die Mittlere Reife, als zukünftige Hausfrau eine Haushaltsschule absolvieren. Obendrein war in der Umgebung meines Heimatortes »Forst« und in der ganzen Pfalz keine höhere fotografische Ausbildungsstätte, die über die normale Lehre hinausging, vorhanden. So kam für mich nur München und Wien infrage.
Warum haben Sie sich letztendlich für Wien entschieden?
Nach vielseitigen Recherchen stellte sich heraus, dass damals die »Graphische Lehr- und Versuchsanstalt« in Wien die bessere Ausbildung anbot. So konnte ich meinen Vater überzeugen, nach Wien zu gehen, um meine fotografische Ausbildung 1958 zu beginnen – dies mit großer Begeisterung und mit großer Freude. Ich hatte auch das Glück, dass der Lehrer für Fotopraxis sehr kunstaffin war und uns die moderne Kunst nahebrachte. Dadurch war sein Anspruch, nicht bloß handwerklich etwas zu dokumentieren, sondern eine persönliche Haltung gegenüber dem Fotografierten einzubringen. Es ging also um künstlerisches Gestalten.
Wie war für Sie die Arbeitssituation an der legendären »Graphischen«?
Die Möglichkeit einer persönlichen Entfaltung war sehr groß. Es gab auch eine sehr lebendige Arbeitsatmosphäre. Wir hatten noch die tollen Dachateliers, es gab zwei große Dunkelkammern mit allen damaligen fototechnischen Möglichkeiten, sogar Farbfotos konnten wir schon entwickeln. Dadurch gab es eine sehr anregende Stimmung und Arbeitsmotivation.
Wie ging es nach dem Abschluss weiter?
Ich schloss die »Graphische« 1961 ab und wurde sofort von einer Werbeagentur in Wien engagiert. Nach einem halben Jahr wurde ich trotz meiner Jugend aufgrund meiner Ausbildung alleinige »Standfotografin« bei einer großen Werbefilmagentur bei München, wo höchste Ansprüche an mich gestellt wurden. Es war eine äußerst interessante und lehrreiche Zeit für mich.
Was waren Ihre nächsten Aktivitäten?
Im Frühjahr 1963 beendete ich schweren Herzens meine Tätigkeit bei der Werbefilmagentur, um aus privaten Gründen nach Japan zu reisen. In Tokyo begann ich beruflich unbelastet meine ersten freien fotografischen Arbeiten. Die neue, unbekannte und exotische japanische Welt in den 1960er-Jahren war für mich faszinierend und bestimmte damals meine Bilderwelt eindringlich.
Was waren Ihre wichtigsten Erfahrungen für ihr fotografisches Arbeiten in Japan?
Durch die japanische Kunst der Tuschzeichnung (Sumi-e) lernte ich mich in den abzubildenden Gegenstand vor seiner Wiedergabe hinein zu fühlen. Die japanische Kultur und Kunst lehrten mich auch, Negatives derart zu vermitteln, dass Bilder nicht abschreckend komponiert sind, sondern in interessanter Weise sich einem sukzessiv erschließen und so auch brisante Themen das Publikum erreichen können.
Im Herbst 1966 kehrten Sie wieder nach Wien zurück.
Ja. An der »Graphischen« konnte ich dann eine Ausstellung meiner japanischen Fotoarbeiten machen, was auf großes Interesse stieß. Kurz darauf übersiedelte ich nach Barcelona. Dort hatte ich ein eigenes Fotostudio, wo ich vor allem Porträts und Industriefotografie machte, was alles Auftragsarbeiten waren.
Wann kamen Sie wieder nach Wien zurück?
Im Frühjahr 1968. Nach der Geburt meiner Tochter Isabelle 1969 nahm ich privat Mal- und Zeichenunterricht. Aufgrund einer Empfehlung war ich bis zu meiner Abreise nach Paris 1970 Gaststudentin an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Meisterklassenleiter Rudolf Hausner. Dies waren wichtige grundlegende Erfahrungen für meine spätere erweiterte Fotografie.
1970 begann für Sie ein weiterer längerer Auslandsaufenthalt.
Ja, ich war bis 1972 in Paris.
Sie haben sehr jung bereits viele internationale Erfahrungen gemacht?
Das stimmt. Da ich jeweils dort auch lebte, hatte ich sehr intensive und persönlichkeitsbildende Begegnungen und Erlebnisse, die für meine späteren künstlerischen Arbeiten ebenfalls wesentlich wurden.
Es kam dann rasch zu einer weiteren, beruflich großen Veränderung.
Georg Baselitz, der zufällig mit seiner Familie im selben Ort gegenüber meinem Elternhaus wohnte und mit dem sich eine gute Nachbarschaft und in Folge eine Freundschaft entwickelt hatte, schlug mir vor, mich bei der Kölner Galerie Friedrich zu bewerben; Markus Lüpertz, der Baselitz zu diesem Zeitpunkt gerade besuchte, empfahl mir, mich doch bei seiner Galerie Onnasch in Köln zu bewerben, was ich auch tat.
Wie entwickelte sich Ihr neuer beruflicher Weg weiter?
Mit Feuereifer arbeitete ich mich in die Gegenwartskunst und den Kunstbetrieb ein, keine Kunstzeitschrift, die nicht von mir verschlungen wurde. Es war auch für die Gegenwartskunst eine unglaublich bewegte und spannende Zeit, Köln mit seiner noch neuen Kunstmesse und der Sammlung Ludwig ein Hot Spot des Kunstbetriebs, was die Contemporary Art betraf. Die Pop-Art feierte seine ersten großen Erfolge in Deutschland, vor allem durch die Galerie Zwirner. Onnasch konzentrierte sich neben den schon arrivierten deutschen Künstlern auf die englische Gegenwartskunst, fast alle Ausstellungen waren Premieren, von Cy Twombly bis Joseph Beuys.
Sie haben sich rasch eingearbeitet. Was waren Ihre wichtigsten Erfahrungen?
Die Begegnung mit einigen der bedeutendsten Gegenwartskünstlern sowie das Kennenlernen der wichtigsten Protagonisten des damaligen Kunstgeschehens. Aufregend, weil in vielem noch neu, waren die Kunstmessen mit ihren Künstlern und internationalen Kunstsammlern, Galeristen und Kunsthändlern. Das ständige Entdecken neuer Kunstpositionen und vor allem das erste, größere Auftreten von Frauen in der Kunst, die sich speziell auf die neuen Medien wie Video, Fotografie und Performance konzentrierten, ja sogar diese Medien in den Kunstbetrieb einbrachten und durch die Galerien etabliert wurden. Was für eine intensive Kunstzeit, nicht so money minded wie heute.
1975/76 arbeiteten Sie in der Galerie Gmyrzynska, 1976 übersiedelten Sie nach Wien und arbeiteten bis 1981 bei den Galerien Heike Courtze und Lang. Was alles an Neuem brachte Ihre Galerietätigkeit in Wien mit sich?
Die Begegnung mit einer kaum international situierten Kunstszene; ich erinnere mich, dass damals die Wiener Phantastischen Realisten noch vorherrschend waren. Ich lernte bis auf wenige wie Arnulf Rainer, Christian Attersee oder Walter Pichler eine international fast völlig unbekannte Künstlerschaft kennen. Es gab ja auch nur eine Handvoll Galerien damals in Wien, die interessanter Weise fast alle von Frauen geleitet wurden, die aber fast keine Frauen ausstellten; so wurde etwa Maria Lassnig vom Galeriebetrieb abgelehnt.
1981 begann für Sie ein neuer beruflicher Lebensabschnitt.
Ein völlig neuer wieder! Nämlich im TV-Dokumentationsbereich des ORF, Österreich II von Hugo Portisch.
Wie kam es dann zur Entscheidung, wieder eigene, freie fotografische Arbeiten zu machen?
Während der Zeit für die TV-Dokumentation begann ich, wieder in meiner improvisierten Küchen-Dunkelkammer zu arbeiten, es zog mich dazu hin und ich fühlte, dass ich meinem ständigen Wunsch, mich der Fotografie zu widmen, endlich wirklich kontinuierlich nachkommen sollte. Meine Tochter Isabell spielte dabei eine wichtige Rolle insofern, als sie mich dazu motivierte, meine Dunkelkammerausrüstung wieder zu aktivieren. So begann ich mitten in der Nacht mit der Dunkelkammerarbeit für meine eigenen Fotografien.
Das war 1985?
1986 war der definitive Beginn meiner eigenen künstlerischen Arbeit. Durch die bis heute uneingeschränkte mentale Unterstützung meines Mannes Herbert, den ich 1986 ehelichte, konnte ich endlich mit meinen eigenen künstlerischen Arbeiten kontinuierlich beginnen. Erwähnen möchte ich auch noch, dass ich aus persönlichem Interesse und Begeisterung von 1985 bis 1987 eine restauratorische Ausbildung im Restaurierstudio Holzer absolvierte, vor allem für Malerei, wobei für mich das Handwerkliche wichtig war. Und durch die Restaurierungstätigkeit konnte ich meine fotografische Arbeit selbst finanzieren, was mir sehr wichtig war.
Warum ist nach so vielen Erfahrungen mit der Bildenden Kunst die Fotografie das Basismedium für Ihre künstlerischen Arbeiten geblieben? Umso mehr, als es Ihrerseits familiär spannende kunsthistorische Bezüge gibt?
Ja, meine Großmutter mütterlicherseits, die eine leidenschaftliche Radiererin war, hauptsächlich Landschaften und Städtebilder, hat Privatstunden bei Tina Blau genommen, da damals Frauen noch nicht auf der Akademie der Bildenden Künste in Wien inskribieren durften. Leider hat sie dann, wohl nach ihrer Heirat, ihre bildnerischen Ambitionen aufgegeben. Meine Urgroßmutter mütterlicherseits hat sehr professionell Bronzeskulpturen geschaffen. Aber ich habe immer gewusst, dass ich keine Malerin bin. Und meine frühe Begeisterung für die Fotografie war immer in mir vorhanden.
Sie haben rasch die klassische dokumentarische Fotografie, auch im Sinne einer Autorenfotografie beendet und sie bildnerisch weiterentwickelt?
Ich wollte das Dokumentarische überwinden, um weitere Dimensionen gewinnen zu können, die den Betrachter intensiver ansprechen. So habe ich begonnen, meine fotografischen Bilder und Themen in vielfältiger Weise zu bearbeiten beziehungsweise zu erweitern. Zunächst erfolgte dies mit diversen Naturmaterialien wie Tee, Blauwurz, Wachs, Rost. Ich trug diese direkt auf Silbergelatine-Fotografien auf Barytpapier, das durch seine Struktureigenschaften besonders geeignet ist, auf. Dadurch konnte ich neue Akzente gewinnen.
Diese Verfahrensweise haben Sie in den Folgejahren weiterentwickelt?
Ja, zunächst durch das Einbeziehen eher ungewöhnlicher Emulsionsträgermaterialien, dem Transparent- und etwas später dem Packpapier. Damit konnte ich einerseits das mir so wichtige Moment der Verletzlichkeit unmittelbar auch mit dem Trägermaterial ausdrücken, andererseits den Aspekt der Zeitlichkeit, steht doch das Packpapier für Vergänglichkeit, Kurzlebigkeit.
Neben dem Thema Frau ist seit Anfang der 1990er-Jahre die Auseinandersetzung mit Natur das bestimmende Sujet. Warum?
Zunächst, weil ich sehr naturnah aufgewachsen bin und so schon als Kind einen starken Bezug entwickeln konnte. Das ist bis heute meine emotionale Basis. Es war dann meine Japanzeit, wo meine Empfindung für Natur intensiviert wurde. Vor allem durch das Kennenlernen der Sumi-e-Technik, einer speziellen Form der Tuschmalerei, wurde ich befähigt, meine starke Empathie für Natur bildnerisch zu fassen.
Was bewegt Sie bis heute daran so nachhaltig?
In den 1970er-Jahren war es dann die Erkenntnis der Bedrohung unserer Natur durch unsere Zivilisation. Die Gesellschaft begann, in größerem Ausmaß ihre kulturtechnische Vernichtung langsam wahrzunehmen. Die Bedrohung durch die Atomwissenschaft und ihre Auswirkungen bewegten mich zunehmend. Das führte sogar dazu, dass ich zu dieser Thematik Zeichnungen anfertigte, da es damals für mich nicht möglich war, fotografisch zu arbeiten.
Erst, wie gesagt, Mitte der 1980er-Jahre konnte ich diese Erfahrungen fotografisch umsetzen.
Den Beginn setzten Sie mit der Auseinandersetzung mit Natur?
Ja. Das führte dann durch das Wiederwahrnehmen der Hasen-Aktion von Joseph Beuys – Wie man dem toten Hasen Bilder erklärt – zum Anliegen, das Leiden der Natur mit ihren Tieren und Pflanzen aufzuzeigen. Das habe ich dann durch die Verwendung fragiler Bildträger wie Transparentpapier fotografisch analogisiert.
Das führte zu den sogenannten Trampelbildern?
Die Trampelbilder sind auch durch meinen früheren Bezug zu Japan entstanden. Im 16. Jahrhundert gab es eine Christenverfolgung. Dabei wurden die des christlichen Glaubens verdächtigten Personen gezwungen, auf am Boden liegende Heiligenbilder zu trampeln. Taten sie es nicht, wurden sie hingerichtet. Dadurch lernte ich, dass ein auf dem Boden liegendes Bild, je nach Thematik, eine große Bedeutung haben konnte. Auch ich lege großformatige Fotografien mit bestimmten Themen wie Natur, Frau, Tier auf den Boden und veranlasse das Publikum, darauf herum zu trampeln. Es ist interessant dabei zu beobachten, dass viele dieser Aufforderung zuerst nur zögernd nachkommen, um dann sehr oft in heftige, fast zerstörerische Trampelaktionen zu verfallen. Dabei geht es mir darum, darauf aufmerksam zu machen, dass wir, oft auch unbewusst, verletzend und sogar zerstörerisch agieren.
Bei den Open Air Bildern erweitern sie diesen Prozess und beziehen unmittelbar die Natur, genauer Jahreszeiten- oder Witterungsgegebenheiten, zur Gestaltung ein?
Ja. Ich lege großformatige Fotografien in den Garten, Wiese oder Wald und setze sie diversen Natureinflüssen wie Wetter, Jahreszeit, Umgebung wie Bäume oder Büsche aus. Diese Einflüsse bearbeiten gewissermaßen per se meine Bilder bis hin zu Auflösungsprozessen. Wichtig dabei ist mir, dass die Sujets der Bilder selbst Gegenstände sind, die in der Natur aufgehen würden, also wieder in den Naturkreislauf eintreten. Bevor sie sich auflösen, bringe ich sie wieder in mein Atelier, wo ich sie im aufgefundenen Zustand mit verschiedenen Mitteln fixiere.
Natur und ihre Verletzlichkeit sind ein grundlegendes Thema ihrer Arbeiten?
Das Motiv meines Arbeitens war und ist meine große Empathie für die Natur, sei es Flora oder Fauna, sowie für den Menschen selbst als Phänomen der Natur. Das hat sich allerdings zunächst intuitiv entwickelt, bevor es zum bewussten Agieren kam und sich meine Arbeit diesbezüglich fokussierte. Immer aber war und ist das Moment der Verletzlichkeit der Grundton gewesen. Erst rückblickend kann ich heute das erkennen, was für mich natürlich sehr spannend ist, wie sich mein künstlerischer Weg seit den späten 1980er-Jahren zu formen begonnen hat.
»Natura Naturata« betiteln Sie den umfangreichen und über Jahrzehnte entstandenen Werkkomplex »Natur«, wo es um das Phänomen Tier geht. Warum Tiere?
Weil sie dem Menschen total ausgeliefert sind, kein eigenes Existenzrecht in unserer westlichen Welt haben! Sie sind uns mehr oder weniger ausgeliefert.
Sie dokumentieren das aber nicht fotografisch, sondern bearbeiten die Aufnahmen in verschiedener Weise.
Ja, das ist für mich ein »Im-Tier-Sein«! Das bewegt mich auch bei Joseph Beuys, der einmal sagte, dass er nicht das Äußere von Tieren darstellt, sondern ihre Seele. Mein bildnerisches Bearbeiten ist eine Art symbolischer Heilung und Wiedergutmachung der Verwundungen. Der verursachte willkürliche, gewaltsame Tod von Tieren veranlasst mich zum animativen Bearbeiten der Fotografien, und das mit Naturmaterialien!
Insbesondere die Werkserie Körperfische vermittelt die Verletzbarkeit von Tier und Mensch in berührender Weise.
Sie weist auf die Verbundenheit zu Wasser und Fisch hin, die uns oft gar nicht mehr bewusst ist. Natur ist ja auch unser Schutzraum. Natur schützen heißt uns selbst zu schützen! Und eines der großen aktuellen Erfordernisse ist eben der Schutz der Gewässer und Meere als Teil unserer Lebensgrundlage!
Was ist für Sie Natur? Wildnis?
Natur ist für mich intakte Biosphäre! Also das, was natürlich ist. Mir geht es dabei um das Zerstörerische, das, was Leiden schafft! Meine Arbeit ist in gewisser Weise ein Mit-Leiden und ein Versuch, dieses Leiden künstlerisch aufzuzeigen und symbolisch durch künstlerisches Agieren zu heilen.
Welche Resonanzen möchten Sie mit Ihrer künstlerischen Arbeit gewinnen?
Vor allem Aufmerksamkeit, Bewusstsein und Sensibilisierung für die Zerbrechlichkeit von Naturwelten. Wir sind ja selbst Teil von ihr! Wenn wir sie zerstören, dann zerstören wir auch uns! Meine Arbeiten sind ein Plädoyer, sich die Natur »nicht untertan« zu machen, sondern mit ihr als ein Teil von ihr zu leben!
Vielen Dank für das Gespräch
Neulengbach, Mai 2020